Willkommen im Sängermuseum und Stiftungsarchiv
Weihnachten im Sängermuseum PDF Drucken E-Mail

Am 12.Dezember 2009 bietet das Sängermuseum im Rahmen des "Feuchtwanger Weinhnachtsmarktes" zwei sehr bemerkenswerte Veranstaltungen:

cantemus - weihnachtenUm 15.30 Uhr stellen die Mädchen und Jungen des Kinderchores "Cantemus", geleitet von Birgit Mathes und Carola Tank, ihre Musikalität unter Beweis. 

Um 19.30 Uhr geben der Frauenchor "Nova Luna" aus Feuchtwangen, unter Werner Jakobs Dirigat und der "Kleine Chor aus Ehingen" ein gemeinsames Weihnachtskonzert.

Der Eintritt ist bei beiden Konzerten frei! Allerdings sind Spenden für die  jeweiligen Chöre erwünscht.

 
Von Winnie Wackelzahn zu "Cantemus" PDF Drucken E-Mail
julia schmidt als winnie WackelzahnVampire gelten gemeinhin als unangenehme Zeitgenossen. Dies ist wohl nicht in erster Linie ihrem Äußeren geschuldet, das durch ein auffallendes Gebiss und eine bleiche Gesichtsfarbe heraussticht, sondern ihrer Gier nach menschlichem und tierischem Blut. Die meisten Menschen glauben deshalb, auf deren Zeitgenossenschaft verzichten zu können. Und ohnehin scheint es überlegenswert zu sein, ob man Vampiren nicht wegen ihres zeitumgreifenden Daseins die Bezeichnung „Zeitgenossen“, wenigstens im engeren Sinne, verweigern sollte, um sie so aus der Gegenwart zu verbannen.

Im Sängermuseum allerdings treten Kinder an, die darauf aus sind, Zweifel an solch generalisiertem Vampirbild zu säen. Denn sie stellen uns die kleine Vampiren Winnie Wackelzahn - alias Julia Schmidt – vor Augen, die kein Blut mag, dafür aber rote Grütze mit Himbeereis, und die die Sorge um ihre wackelnden Eckzähne bedrückt.

Winnie Wackelzahn ist die Hauptfigur aus dem gleichnamigen Kindermusical, das 2010 im Sängermuseum Premiere haben soll. Im August liefen erste Proben dazu. Helma Kurz, die Geschäftsführerin der Stiftung Dokumentations- und Forschungszentrum des Deutschen Chorwesens, erklärt: „Ich freue mich, dass unser Haus durch die Arbeit an ´Winnie Wackelzahn´ wieder einmal seine Kinderfreundlichkeit unter Beweis stellen darf.“ Und tatsächlich erfüllten Kinderlachen und –singen tagelang die Räume. Dabei präsentierten sich die Mädchen und Jungen nicht nur als Sängerinnen und Sänger, sondern in Personalunion als kreative Maler, Bühnendekorateure und nicht zuletzt als Schauspieler. Die Lehrerinnen Birgit Mathes und Carola Tank studieren das Musical ein. In Verbindung damit gaben sie am 28. August den Startschuss für das Wirken eines neuen Kinderchores, der im Sängermuseum seine Heimstatt haben wird. Er trägt den Namen „Cantemus“, was soviel bedeutet wie „Lasst uns singen“.

Kinderchor CantemusDiese Entwicklung entspricht einem Grundanliegen des Museumsteams. Helma Kurz betont: „Gesang, auch und gerade der von Kindern, gehört einfach ins Sängermuseum, weil wir hier nicht nur zurück-, sondern auch nach vorne blicken“. Und der für die Arbeit mit Kindern verantwortliche Museumsmitarbeiter Norbert Schmidt bekennt: Mit der Gründung des Kinderchores ist ein Traum ist wahrgeworden. Das macht uns glücklich!“

 
Frauenchor „Nova Luna“ gestaltete Sommernachtskonzert in Feuchtwangen PDF Drucken E-Mail
Mit vorwiegend jungen Stimmen – Saal im Sängermuseum bis zum letzten Platz besetzt.

Der neu formierte Frauenchor „Nova Luna“ befindet sich nach einer intensiven Neufindung wieder im Aufwind, wie es die Damen der Vorstandschaft ausdrückten. Die Mitgliederzahl sei im Steigen und der bis zum letzten Platz besetzte Konzertsaal des Sängermuseums zeigte das Interesse der Öffentlichkeit an der musikalischen Arbeit der Gesangsgruppe aus vorwiegend jungen Frauenstimmen, hieß es. 

So konnte die Initiatorin, Hausherrin und Hauptsponsorin des Sängermuseums, Helma Kurz beim obligatorischen Sommernachtskonzert die Gäste zu einem bunten Strauß goldener Evergreens begrüßen. Sie freue sich sehr über die vielen Besucher. Helma Kurz machte darauf aufmerksam, dass das Sängermuseum keinerlei öffentliche Gelder zur Verfügung stünden. Es lebe allein von den Stiftungsmitteln weniger Institutionen und Spenden von Privatpersonen.
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Erfrischender „Chor-Wettstreit“ PDF Drucken E-Mail
Zwei hochkarätige Ensembles – Traditionelle Volksliedsätze und bekannte Evergreens

Zu einer besonderen Chordarbietung hatte der Gesang- und Musikverein 1827 Feuchtwangen im Sängermuseum eingeladen. Keine Chormatinee, wie man sie jährlich im Kreuzgang erleben darf, sondern ein „Freundschaftssingen“ mit dem Männergesangverein Schnelldorf stand auf dem Programm. Die Darbietung anspruchsvoller vierstimmig und a cappella gesungener Chorsätze im Wechsel und ein anschließendes Beisammensein der Sängerinnen und Sänger beider Verein hätten hierbei gleichrangig Bedeutung, wie es Birgit Mathes die Leiterin des Feuchtwanger Chores, im Vorfeld ausgedrückt hatte.
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Kindermusiktag in Feuchtwangen mit vielen kreativen Angeboten PDF Drucken E-Mail

Aus Farben werden Töne

Von der "Blumentopftrommel" bis zum Cheerleader-Tanz

Feuchtwangen (an) - Musik erleben und Töne begreifen, das konnten gestern Nachmittag fast 200 Kinder aus der ganzen Region beim 2.Kindermusiktag des Sängermuseums Feuchtwangen.

Zwei Dutzend ehrenamtliche Helfer bauten mit den Kindern Instrumente, übten Lieder ein oder brachten ihnen den echten amerikanischen Cheerleader-Tanz mit wuscheligen Pom-Poms bei.Gut besucht war der erste Kindermusiktag im Oktober 2007, erzählt Mitinitiatorin Helma Kurz, Geschäftsführerin der Stiftung Chorwesen in der Kreuzgangstadt. Wegen des besseren Wetters war nun der zweite Anlauf in das Frühjahr verlegt worden. So könnten auch einige Aktionen im Freien angeboten werden, hieß es. Der größte Wunsch der Stiftungsvorsitzenden ist es, dass der Kindermusiktag eine feste Veranstaltung im Jahreskreis wird.Die Bayerische Bauakademie hatte ihre Räumlichkeiten kostenlos den Veranstaltern überlassen. Und so war gestern für jeden Geschmack genau das richtige geboten: In den Klassenräumen und im Außengelände konnten die Kinder beispielsweise aus einfachen Ausgangsmaterialien wie einer Papprolle oder einem Tontopf einen "Regenmacher" oder eine "Blumentopftrommel" bauen.

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